Jahresbericht - Arbeitsgemeinschaft Natur Stäfa

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2008 Jahresbericht

Januar
Am 10. Januar konnte die AGN zu einem Filmabend einladen. Ge­zeigt wurde der Film "Eine Unbequeme Wahrheit" von Al Gore. Etwa 70 Perso­nen nutzten die Gelegenheit, diesen vielbesprochenen Film zu sehen. Von der Gemeinde bekamen wir den Sonnenwiessaal gratis zur Verfügung gestellt und ganz besonders froh waren wir auch über die technische Unterstützung von Werner Liechti.

Im Zusammenhang mit dem Feuerbrand wurden in der Hecke am Hexen­tanz die meisten Weissdornsträucher vorbeugend auf Stock gesetzt. Aus Sicht des Naturschutzes eine unschöne Aktion aber leider trotzdem nötig, da sich in der Nähe Obstanlagen befinden, die durch den Feuerbrand gefährdet sind.

Februar
Ende Februar rief der Zürcher Vogelschutz zu einer Käuzchen­pirsch auf. In Stäfa fand dieser Anlass im Gebiet Buechstutz statt. Etwa 16 Personen verfolgten die interessanten Erklärungen von Esther Glaus aus Jona und wurden nach geduldigem Warten doch noch Zeugen vom Zwie­gespräch eines Käuzchenpaars.

Von Mitte Februar bis Ende März war eine Gruppe von Amphibienfreunden fast jeden Abend beim Heidenmösliweiher unterwegs, um Erdkröten und Bergmolche von der Strasse zum Weiher zu tragen. Die Aktion war erfolg­reich, konnten doch 75 Kröten und 361 Molche gerettet werden.

März
Im Hintergrund war vor allem die Präsidentin recht beschäftigt mit der Organisation der Delegiertenversammlung des Zürcher Vogelschutzes am 16. März 2008. Die AGN war dieses Jahr zusammen mit den Vereinen aus Männedorf und Meilen für die Organisation zuständig. Es galt einen Saal zu finden für etwa 130 Personen, ein Mittagessen zu organisieren, den Saal zu dekorieren, sich die technischen Anlagen zeigen zu lassen, und und und.

Claudia Bachmann organisierte im kantonalen Schutzgebiet "Wald beim Chatzentobelweiher" eine Entbuschungsaktion von Kirschlorbeer, der in diesem Waldstück besonders augenfällig wucherte.

April
Anfangs April rief das Naturnetz Pfannenstiel zum jährlichen Arbeits­einsatz auf, diesmal am Küsnachter Tobel. Vier Vereinsmitglieder und ein Kind lernten dieses interessante Gebiet näher kennen und halfen tatkräftig mit beim Roden und Zurückschneiden von Büschen. Da diese Anlässe immer auch mit einem gemeinsamen Mittagessen einhergehen, gibt es auch Gelegenheit etwas zu erfahren über die Arbeit in anderen Natur- und Vogelschutzvereinen.

Im April fand die dritte Führung in die Kompostier-Anlage Wiedag in Oetwil statt. Auch dieses Mal war das Interesse wieder recht gross.

Mai
Auch diesen Frühling war die AGN wieder am Üriker Frühlingsmarkt vertreten mit einem Stand mit einheimischen Pflanzen.

Juni
Ein Höhepunkt im vergangenen Jahr war die durch die NVMU orga­nisierte Exkursion in den Schaffhauser Randen. Die etwas längere Anreise hat sich für die 10 Stäfner Teilnehmenden gelohnt, v.a. die Vegetation ist in diesem Gebiet sehr vielseitig.

Am 16. Juni kam die erste Feuerbrandmeldung vom Feuerbrandkontrolleur, ein Apfelbaum in der Schöni war betroffen. Dabei blieb es aber leider nicht, noch drei Bäume zeigten schon kurze Zeit später verräterische Symptome. Da Stäfa zu den Befallsgemeinden im Kanton gehört, ist es nicht mehr Ziel, den Feuerbrand auszurotten, sondern es wird versucht, grösseren Schaden zu vermeiden. Deshalb müssen die Hochstammbäume nicht sofort gerodet werden. Durch Abschneiden und Abreissen der befallenen Äste wird ver­sucht, die Bäume zu retten.


Dies ist das gesunde Produkt der Obstbäume in der Schöni. Der "Fällander Milchapfel" ist fast so gross wie eine Melone.


November
Am 15. November fand ein Arbeitseinsatz am Rhynerbach statt.

Am Stäfner Herbstmarkt waren wir wieder mit einem Stand ver­treten. Am Donnerstag wurden viele selbstgemachte Produkte verkauft und viele nahmen am lehrreichen Baumratespiel teil. Am Freitag wurde der Markt aufgrund schlechter Wetterprognosen leider abgesagt.

 

Am 29. November wurden im Lächler drei neue Birnbäume gesetzt. Der Säuliämtler Obstbaumspezialist Hans Peter Hediger lieferte drei Wildbirnen und für den Lattenberg eine Stäfner Zwetschge, eine Stäfner Rose und einen Uster Apfel. Leider stiess die Pflanzaktion bei unseren Mitgliedern auf wenig Interesse. Lag es am schönen Bergwetter oder am Hombrechtiker Weihnachtsmarkt? Danach genoss die Gesellschaft einen feinen Imbiss bei Beni Meier, dem Bewirtschafter des kommunalen Naturschutzgebiets.

   

Dezember
Am 13. Dezember wurden durch Berni Moon und Jacki Müller die Greifvogelstangen in der Schöni aufgestellt. Damit soll auf natürliche Weise der Mäuseplage Einhalt geboten werden, indem man die Greifvögel auf das Gelände lockt.

 

Der Vorstand dankt allen Mitgliedern,
die sich im vergangenen Jahr aktiv an unserer Arbeit beteiligt haben.


 
Aktualisiert: 19.10.17
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Aktualisiert: 19.10.17
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