Jahresbericht - Arbeitsgemeinschaft Natur Stäfa

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2006 Jahresbericht

Allgemeines

Unser Verein wurde von der Abteilung Wald Kanton Zürich zur Stellungnahme zum WEP Waldentwicklungsplan Pfannenstiel eingeladen. Wir haben uns vor allem für eine Aufwertung der Kleinwäldchen eingesetzt, die für die Landschaft von Stäfa besonders wertvoll sind. Unsere Einwände wurden weitgehend berücksichtigt.

Ebenfalls haben wir eine Stellungnahme zum Gestaltungsplan Laubisrüti verfasst und einen Wanderungskorridor für Amphibien verlangt

Im Auftrag der NHK haben einige Mitglieder eine Kartierung der invasiven Neophyten (Problempflanzen) erstellt.

Veranstaltungen und Exkursionen

Am 13. Mai fand der Üriker Märt im Gerbiquartier statt. Wie immer war unser Stand mit einheimischen Pflanzen ein Renner. Bei mildem Wetter wurde am Herbstmarkt wieder tüchtig am Glücksrad gedreht und geraten, was sich an Fauna und Flora im Rebberg tummelt. Gleichzeitig konnte man von selbergemachten Konfitüren, leckeren Quittenpästli und feinen Nüssen profitieren. Wiederum konnten einige Schnuppermitglieder gewonnen werden.


Am 20. Mai führte ein Familienausflug in die Naturstartion Silberweide am Greifensee mit Führund durch das neu gestaltete Gelände.

Am 24. Juni leiteten Adrienne Frei, Forstingenieurin und Marion Schmid, Zoologin eine Exkursion zum Thema "Totholzbewohnende Käfer" im Sihlwald. Sie führten uns kompetent durch den seit einigen Jahren naturbelassenen Wald und klärten uns über die wichtigen Funktionen der Klein -und Kleinstlebewesen auf. Die Teilnehmenden entpuppten sich als begeisterte KäferfängerInnen. Die Tierchen wurden anschliessend im Glas durch die Expertinnen bestimmt und danach wieder in die Freiheit entlassen.

Im Spätsommer führte uns Erwin Schüpbach zusammen mit dem Natur- und Vogelschutzverein Männedorf-Uerikon-Oetwil durch den Rebberg an der Risi Ürikon zum Gamsten in Feldbach. Er zeigte auf, dass mit wenig Aufwand Kleinstrukturen geschaffen werden können, in denen auch heute noch Tiere wie die seltene Schlingnatter und Eidechsen   im Rebberg einen Lebensraum finden.

Öffentlichkeitsarbeit

Im Juni hat der Vorstand den Gemeinderat zu einer Führung durch das Schutzgebiet Häxentanz entlang der Bahnlinie eingeladen, wobei wir von vielen Eidechsen neugierig beobachtet wurden. Die vom Verein gebauten Reptilienburgen scheinen sich zu bewähren. Anschliessend ergab sich bei einem Apéro auf dem Lattenberg die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen zum Thema Naturschutz. Stäfa war damit eine der ersten Gemeinden im Bezirk, die die Anregung des Schweizer Vogelschutzes, den direkten Dialog mit der Gemeindebehörde zu suchen, umgesetzt hat.
Am Neuzuzügeranlass haben wir unseren Verein vorgestellt und dabei mit einem grossen Strauss Goldruten des Thema "Invasive Neophyten" unter die Leute gebracht. Es konnten einige Schnuppermitglieder gewonnen werden.

Arbeitseinsätze

Im Obstgarten am Lattenberg wurden in zwei Einsätzen im Frühjahr und Herbst die wuchernden Eschen und Brombeeren in der Hecke zurückgeschnitten und die Baumscheiben um die jungen Obstbäume herum freigemacht, um die zahlreichen Wühlmäuse zu bekämpfen. Etliche Vereinsmitglieder beteiligten sich mit viel Engagement an den Pflegearbeiten ausserhalb der offiziellen Anlässe in verschiedenen Naturschutzgebieten wie Katzentobelweiher und Stauteich Matt. Sogar über die Gemeindegrenzen hinaus wurde begeistert an einem Arbeitseinsatz im Bäpur, in der Gemeinde Egg teilgenommen.

Der Vorstand dankt allen Mitgliedern,
die sich im vergangenen Jahr aktiv an unserer Arbeit beteiligt haben.

 
Aktualisiert: 19.10.17
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Aktualisiert: 19.10.17
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