GV-Berichte - Arbeitsgemeinschaft Natur Stäfa

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2015 GV-Bericht

Bericht über die Generalversammlung am 6. März 2015


30 Mitglieder nahmen an der GV mit traditionellem Suppen-Znacht in der Alten Krone Stäfa teil. Letztes Jahr stand vor allem im Zeichen des Drüsigen Springkrauts, das als invasive Art berühmt-berüchtigt ist. Im Rahmen der schweizweiten Aktion "Arten-ohne Grenzen" wurde im Waldgebiet Stockenächer 85 Mann- und Fraustunden aufgewendet, um dieser Pflanze den Garaus zu machen. Eine Sommer-Exkursion führte ins Naturschutzgebiet Auen, um unter kundiger Leitung etwas über unsere heimischen Heuschrecken zu erfahren. Die Kinderexkursion fand zum Thema "Wilde-Kräuter-Küche" statt. Eine Schar Kinder sammelte in der Umgebung Kräuter, um daraus Feines wie Kräuterbutter, Bowle, Wiesen-After-Eight und sogar Salben gegen Sonnenbrand herzustellen. Im September ging es dann an die gemeinsame Exkursion mit dem Natur- und Vogelschutzverein Männedorf-Uetikon-Oetwil zur Vogelwarte Sempach mit Vortrag und Besichtigung des neuen, ganz aus Lehm gebauten Gebäudes. Wie immer wurde im Obstgarten Lattenberg gemostet und am Stäfner Herbstmarkt Selbstgemachtes verkauft.

Auch 2015 stehen interessante Aktivitäten auf dem Programm: Der Arbeitseinsatz an der Hecke im Fischbaumgarten hat bereits stattgefunden. Wiederum wurde ein Abschnitt von exotischen Gartenpflanzen befreit. Das Drüsige Springkraut beschäftigt den Verein auch dieses Jahr Ende Juni wieder, und im September geht’s an die ZHAW Wädenswil für eine Führung zum Thema "Gräser". Das traditionelle Mosten wird statt im Obstgarten Lattenberg im Rahmen des Stäfner Herbstfests auf dem Kirchbühl stattfinden und auch am Stäfner Herbstmarkt wird der Verein wieder mit dabei sein.

Nach der GV genossen die Anwesenden einen spannenden Vortrag von Pia Schütz, Biologin, zum Thema Hermelin und Mauswiesel. Sie berichtete Interessantes über die Biologie dieser heimlich lebenden Tiere sowie über Fördermassnahmen, die den kleinen Raubtieren bessere Lebensräume schaffen können, wie z.B. Stein- und Asthaufen als Verstecke einrichten oder Altgrasstreifen als Vernetzungselemente in der Landschaft stehen lassen. Für Lacher sorgte das Video mit einem scheinbar total übergeschnappten Hermelin, das sich auf den Rücken legte, alle Viere von sich streckte und wieder aufspickte, um erneut eine Schraube zu machen und an Ort in die Luft zu springen. Das alles erwies sich als verwirrende Jagdtaktik, denn am Schluss konnte das Hermelin stolz mit einem jungen Kaninchen in der Schnauze davonspazieren. Die vielen Fragen im Anschluss wurden von Pia Schütz mit grossem Fachwissen beantwortet.

 
Aktualisiert: 28.11.17
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Aktualisiert: 28.11.17
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