Aktivitäten - Arbeitsgemeinschaft Natur Stäfa

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2017 Aktivitäten

Stäfner Herbstmarkt
am 23. und 24. November 2017

Bei wunderschönem Wetter fand der  378. Stäfner Herbstmarkt statt. Die AGN war dieses Jahr schon zum 28.  Mal mit einem Stand dabei.

Beim Einrichten am Donnerstagmorgen  war irgendetwas anders... Hinter jedem Stand auf dem Rössliplatz war  eine Blache montiert, da haben sich die Marktverantwortlichen etwas Gutes  einfallen lassen! Üeberhaupt war auch dieses Jahr der Markt wieder  perfekt organisiert, dafür verdienen v.a. der Leiter Fachbereich  Sicherheit und die Leute vom Werkhof ein grosses Lob!

Unser Marktstand soll dazu beitragen, den Verein in der Gemeinde  bekannt zu machen und Interesse für Themen der Natur und Umwelt zu  wecken. Deshalb nahm die Information auf dem Tisch viel Platz ein. Mit  Konfitüren und Dörrgut gelang es, viele Leute anzulocken und in ein  kurzes Gespäch zu verwickeln. Gebäudebrüter und ihr Schutz standen  heuer im Vordergrund, aber auch Fledermäuse und Magerwiese  interessierten. Mispeln und "Tierli" lernten viele Besucher erst durch  unsere Leckereien kennen.

Dem Verein blieben rund 1'500 Franken in der Kasse. Allen Helfern am Markt und vor dem Markt ein herzliches Dankeschön.

Aktionstag Naturnetz Pfannenstiel 2017
auf dem Weiler Gunten, Hombrechtikon

Bei schönstem, mildem Herbstwetter trafen sich am Samstag, 4. November, 40 motivierte Menschen zwischen 3 und 85 Jahren auf dem Hof von Ruedi Hess, Gunten, Hombrechtikon, um 125 Hochstammobstbäume zu pflanzen. Die Aktion war vom Naturnetz Pfannenstil perfekt vorbereitet, die Baumlöcher waren vom Landeigentümer bereits ausgehoben worden, die Bäume, Mäusegitter und Pfosten lagen bereit.

Nach einer kurzen Einführung in die ökologische und ökonomische Bedeutung von Hochstamm-Obstgärten von Michi Thalmann und Christian Wiskemann vom Büro Quadra, ging es an die Arbeit. Ohne viel Organisation ergaben sich sogleich verschiedene Arbeitsgruppen: die eine schnitt die Mäusegitter zurecht, die andere widmete sich dem Einschlagen der Pfosten, wieder eine andere dem Schneiden der Wurzelballen und dem Pflanzen der Bäume.

Es war überwältigend, mit welchem Elan und welcher Begeisterung sich die Baumpflanzer an die Arbeit machten. Schon vor dem Mittag war der grösste Teil des Obstgartens gepflanzt, die Pfosten eingeschlagen.

Am Mittag standen die ganze Familie Hess sowie weitere Helfende mit feinster Kürbissuppe und Geschwellten mit Käse parat, um die hungrigen ArbeiterInnen zu verköstigen. Es fehlte wirklich an gar nichts! Die Mittagszeit wurde rege genutzt, um sich kennenzulernen und sich auszutauschen.

Am Nachmittag wurde noch eine kleinere Parzelle mit Obstbäumen bepflanzt, alle Bäume angebunden und gewässert. Ausserdem wurden an den Rändern beider Parzellen Steinhaufen und Gebüschgruppen als Unterschlupfmöglichkeiten für verschiedene Tiere angelegt. Um vier Uhr nachmittags waren alle sehr müde aber mehr als zufrieden. Es ist ein wunderbares Gefühl, zusammen mit Gleichgesinnten etwas Nachhaltiges für die Zukunft geschaffen zu haben. Hoffentlich merken das auch Gartenrotschwanz, Grünspecht, Wiesel und Co.

Baumschnitt auf der Schöni

Im Obstgarten Schöni wurden die Kronen der Bäume immer dichter und die Früchte immer kleiner. Deshalb wurde beim Fachmann Göpf Mülli Hilfe geholt. Der Pomologe beurteilte den Zustand des Obstgartens allgemein als gut, schlug aber für die Bäume einen sogenannten Sommerschnitt vor. Er bot sich dann auch an, selber mitzuhelfen und uns gleichzeitig einen kleinen Baumschnittkurs zu geben.

Das erste Treffen fand anfangs August bei strahlendem Wetter mit fünf Helfern statt. Wir haben uns die  Bäume vorgenommen, die keine oder kaum Früchte trugen. Göpf zeigte uns die bereits angelegten Blüten- und Blattknospen und die Wachstumsphasen der letzten Jahre. Erstaunlich, was sich bei genauerem Hinsehen an einem Ast so alles beobachten lässt! Manchmal tat es fast weh, dem Baum einen grossen Ast, der sich mit einem anderen Ast überkreuzte oder sich mehrmals verzweigt hat, wegzunehmen. Aber nach gut zwei Stunden ergab dieses Vorgehen ein sehr erfreuliches Bild: Die Kronen waren lichtdurchflutet und die herunterhängenden Äste, die bei der Pflege der Wiese sehr störten, waren weitgehend geschnitten.

Im Oktober wurden dann noch drei Bäume ausgelichtet und im Winter soll noch einmal ein Einsatz folgen. Wir werden gespannt beobachten, wie sich die Bäume in den kommenden  Jahren entwickeln. Bei guter Pflege können sie uns und viele Vögel und Insekten noch einige Jahrzehnte erfreuen mit ihrem Blust und ihren  schönen Früchten.

Mosten auf dem Lattenberg
am 7. Oktober 2017

In den beiden von der AGN betreuten Obstgärten, dem Obstgarten auf dem Lattenberg und dem Obstgarten mit alten Sorten auf der Schöni, fiel die Ernte dieses Jahr als Folge vom Frost im Frühjahr mager aus. Quitten gab es nur zwei, Zwetschgen etwa 500 Gramm, Mirabellen eine Handvoll. Einzig Kirschen gab es reichlich und die Mostbirne war reich bestückt. Aber die Früchte waren bereits nach wenigen Tagen faul.

Auch die meisten Äpfelbäume trugen wenig und die Qualität war bei fast allen Sorten schlecht. Damit die Mäuse im Schopf nicht die wenigen Äpfel auch noch anknabbern und damit unbrauchbar machen, haben wir einen Versuch gemacht und die Harasse mit ursprünglich als Stammschutz gedachten Plastiknetzen innen beschichtet, es hat die Mäuse tatsächlich abgehalten (siehe Bild).

So konnten für das jährliche Mosten auf dem Lattenberg, nachdem in  den Wochen vorher schon viele faule Äpfel für den Kompost gemaischt  wurden, nur etwa 90 Kilo Äpfel bereitgestellt werden. Letztes Jahr waren es rund 200 kg beim offiziellen Mosten und da nicht alle Sorten zur gleichen Zeit reif waren, noch halb so viel beim Vor- und Nachmosten. Nachdem noch viel faules Obst aussortiert wurde, ergab der Rest etwa 30 Liter Süssmost. Traditionell können die Helfer Most mitnehmen. Da es zum Pasteurisieren mindestens 25 Liter braucht, haben wir darauf verzichtet und den Rest ins Altersheim Wiesengrund gebracht.

Neuzuzügeranlass am
Samstag 16. September 2017

Der diesjährige Neuzuzügeranlass fand am 16. September wieder im Saal des Obstgarten-Schulhauses statt. Der Verkehrsverein hatte grosse Vorarbeit geleistet und schöne einheitliche Marktstände aufgestellt. An einem dieser Stände konnte die AGN ihren Verein vorstellen und die Gäste mit schönen Bildern und einer Übersichtskarte aufmerksam machen auf die vielen grösseren und kleineren Naturschutzgebiete in der Gemeinde.

Die Gäste konnten auch an einem Wettbewerb teilnehmen. Zu fast jedem Stand gab es eine Frage, für die AGN war das "Was ist ein grünes Heupferd?" Mit ein wenig Hilfe konnten die meisten Teilnehmer die Frage richtig beantworten.

Eine solche Veranstaltung ist immer wieder eine Gelegenheit, Kontakte mit anderen Vereinen zu knüpfen. Nicht selten gibt es so auch neue Mitglieder, die schon lange in Stäfa leben aber noch nicht auf die Aktivitäten der AGN aufmerksam wurden.

Somit lohnt sich der doch recht grosse Aufwand und neue Mitglieder sind immer willkommen!

Tue Gutes und rede darüber!

Arbeitseinsatz im kommunalen Schutzgebiet "Lebensraumverbund Brünishausen" im Mai 2017 in Uerikon

Im Mai fand der erste Arbeitseinsatz in 2017 statt. Seit einigen Jahren  vermehrt sich das Berufkraut (Erigeron anuus) im kommunalen Schutzgebiet  "Lebensraumverbund Brünishausen" sehr stark. Deshalb wurde dieses Jahr  ein Versuch gemacht dieser invasive Neophyt in der Wiese unterhalb der Rietlirain auszureissen bevor das Berufkraut blüht und die Wiese gemäht  werden darf (ab dem 15. Juni). Da der Hang sehr steil ist und vorsichtig  vorgegangen werden muss damit nicht die anderen wertvollen Pflanzen  zertrampelt werden, wurde nur mit einer kleinen Gruppe in zwei Einsätzen  gearbeitet.
Es ist möglich, dass im August noch einmal ein Einsatz  nötig wird.

Ob sich die Bekämpfung gelohnt hat, sehen wir dann im nächsten Frühjahr….

Arbeitseinsatz für unsere Natur im Wald in Ürikon, am Samstag 18. März 2017

Der erste Arbeitseinsatz im 2017 fand am 18. Mai im Wald im Mockenwies statt. Trotz Regenwetter meldeten sich 11 sehr motivierte  Helfer. Bereits 2011 hat die AGN in diesem Waldstück Kirschlorbeer gerodet, inzwischen hat diese invasive Pflanze sich wieder recht verbreitet. Die teils recht steile Waldparzelle gehört dem Kanton und dieser hat im Winter einen Teil der Fichten und Rottannen gerodet. In den nächsten Tagen werden Laubbäume, v.a. Eichen gepflanzt werden, damit in Zukunft ein artenreicher Mischwald entstehen kann.
Ausser einer grösseren Menge Schnittgut wurden auch 3 Säcke Abfall eingesammelt, darunter PET-Flaschen, eine Plastik Tasche und sogar eine Pfanne.
Nach ca. 2,5 Stunden konnte ein reichhaltiger z’Vieri genossen werden im von Jan sogar geheizten Bahnwagen der ehemaligen ÜUB. Ein Teil der Kleider war nach der gemütlichen Stunde auch schon wieder trocken und alle konnten zufrieden den Heimweg antreten.

Allen Helfern ein warmes Dankeschön.

 
Aktualisiert: 28.11.17
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Aktualisiert: 28.11.17
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