Aktivitäten - Arbeitsgemeinschaft Natur Stäfa

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2017 Aktivitäten

Mosten auf dem Lattenberg
am 7. Oktober 2017

In den beiden von der AGN betreuten Obstgärten, dem Obstgarten auf dem Lattenberg und dem Obstgarten mit alten Sorten auf der Schöni, fiel die Ernte dieses Jahr als Folge vom Frost im Frühjahr mager aus. Quitten gab es nur zwei, Zwetschgen etwa 500 Gramm, Mirabellen eine Handvoll. Einzig Kirschen gab es reichlich und die Mostbirne war reich bestückt. Aber die Früchte waren bereits nach wenigen Tagen faul.

Auch die meisten Äpfelbäume trugen wenig und die Qualität war bei fast allen Sorten schlecht. Damit die Mäuse im Schopf nicht die wenigen Äpfel auch noch anknabbern und damit unbrauchbar machen, haben wir einen Versuch gemacht und die Harasse mit ursprünglich als Stammschutz gedachten Plastiknetzen innen beschichtet, es hat die Mäuse tatsächlich abgehalten (siehe Bild).

So konnten für das jährliche Mosten auf dem Lattenberg, nachdem in  den Wochen vorher schon viele faule Äpfel für den Kompost gemaischt  wurden, nur etwa 90 Kilo Äpfel bereitgestellt werden. Letztes Jahr waren es rund 200 kg beim offiziellen Mosten und da nicht alle Sorten zur gleichen Zeit reif waren, noch halb so viel beim Vor- und Nachmosten. Nachdem noch viel faules Obst aussortiert wurde, ergab der Rest etwa 30 Liter Süssmost. Traditionell können die Helfer Most mitnehmen. Da es zum Pasteurisieren mindestens 25 Liter braucht, haben wir darauf verzichtet und den Rest ins Altersheim Wiesengrund gebracht.

Neuzuzügeranlass am
Samstag 16. September 2017

Der diesjährige Neuzuzügeranlass fand am 16. September wieder im Saal des Obstgarten-Schulhauses statt. Der Verkehrsverein hatte grosse Vorarbeit geleistet und schöne einheitliche Marktstände aufgestellt. An einem dieser Stände konnte die AGN ihren Verein vorstellen und die Gäste mit schönen Bildern und einer Übersichtskarte aufmerksam machen auf die vielen grösseren und kleineren Naturschutzgebiete in der Gemeinde.

Die Gäste konnten auch an einem Wettbewerb teilnehmen. Zu fast jedem Stand gab es eine Frage, für die AGN war das "Was ist ein grünes Heupferd?" Mit ein wenig Hilfe konnten die meisten Teilnehmer die Frage richtig beantworten.

Eine solche Veranstaltung ist immer wieder eine Gelegenheit, Kontakte mit anderen Vereinen zu knüpfen. Nicht selten gibt es so auch neue Mitglieder, die schon lange in Stäfa leben aber noch nicht auf die Aktivitäten der AGN aufmerksam wurden.

Somit lohnt sich der doch recht grosse Aufwand und neue Mitglieder sind immer willkommen!

Tue Gutes und rede darüber!

Arbeitseinsatz im kommunalen Schutzgebiet "Lebensraumverbund Brünishausen" im Mai 2017 in Uerikon

Im Mai fand der erste Arbeitseinsatz in 2017 statt. Seit einigen Jahren  vermehrt sich das Berufkraut (Erigeron anuus) im kommunalen Schutzgebiet  "Lebensraumverbund Brünishausen" sehr stark. Deshalb wurde dieses Jahr  ein Versuch gemacht dieser invasive Neophyt in der Wiese unterhalb der Rietlirain auszureissen bevor das Berufkraut blüht und die Wiese gemäht  werden darf (ab dem 15. Juni). Da der Hang sehr steil ist und vorsichtig  vorgegangen werden muss damit nicht die anderen wertvollen Pflanzen  zertrampelt werden, wurde nur mit einer kleinen Gruppe in zwei Einsätzen  gearbeitet.
Es ist möglich, dass im August noch einmal ein Einsatz  nötig wird.

Ob sich die Bekämpfung gelohnt hat, sehen wir dann im nächsten Frühjahr….

Arbeitseinsatz für unsere Natur im Wald in Ürikon, am Samstag 18. März 2017

Der erste Arbeitseinsatz im 2017 fand am 18. Mai im Wald im Mockenwies statt. Trotz Regenwetter meldeten sich 11 sehr motivierte  Helfer. Bereits 2011 hat die AGN in diesem Waldstück Kirschlorbeer gerodet, inzwischen hat diese invasive Pflanze sich wieder recht verbreitet. Die teils recht steile Waldparzelle gehört dem Kanton und dieser hat im Winter einen Teil der Fichten und Rottannen gerodet. In den nächsten Tagen werden Laubbäume, v.a. Eichen gepflanzt werden, damit in Zukunft ein artenreicher Mischwald entstehen kann.
Ausser einer grösseren Menge Schnittgut wurden auch 3 Säcke Abfall eingesammelt, darunter PET-Flaschen, eine Plastik Tasche und sogar eine Pfanne.
Nach ca. 2,5 Stunden konnte ein reichhaltiger z’Vieri genossen werden im von Jan sogar geheizten Bahnwagen der ehemaligen ÜUB. Ein Teil der Kleider war nach der gemütlichen Stunde auch schon wieder trocken und alle konnten zufrieden den Heimweg antreten.

Allen Helfern ein warmes Dankeschön.

 
Aktualisiert: 19.10.17
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Aktualisiert: 19.10.17
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