Aktivitäten - Arbeitsgemeinschaft Natur Stäfa

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2016 Aktivitäten

Stäfner Herbstmarkt

am 17. und 18. November 2016


Auch 2016 war der Stand der AGN am Herbstmarkt wieder ein Erfolg. Bei schönem Wetter am Donnerstag konnten die Helfer und Helferinnen wieder mit vielen Leuten über die Aktivitäten der AGN reden und die Produkte an den Mann – an die Frau – bringen.

In der ehemaligen Haselnussplantage am Lattenberg wurden bei der Rodung einige Sträucher stehengelassen und 2016 war wieder mal ein „Haselnussjahr“. Die gerösteten Stäfner Haselnüsse wurden sehr geschätzt. Beliebt waren auch jetzt wieder die vielen Konfitüren, v.a. auch solche, die man sonst kaum bekommt, wie Tierligelee oder Varianten mit Mispeln.

Für den Glühmost aus dem selbst gepressten Most von Äpfeln vom Lattenberg und der Schöni war es fast ein wenig zu warm, aber der Geschmack wurde gerühmt.

Der Quittenbaum auf dem Lattenberg hatte dieses Jahr besonders viele Früchte, somit konnten Liebhaber sich am Markt noch an unverarbeiteten Bioquitten bedienen, für nächstes Jahr werden wir noch einige Rezepte ausprobieren, um die Früchte zu verarbeiten.

Da in letzter Zeit viel über das Sammeln von Kunststoffabfällen geredet und geschrieben wurde, haben wir beschlossen, noch einmal Werbung für die Sammelsäcke der Firma Grimm zu machen und einzelne Säcke zu einem reduzierten Preis zu verkaufen.

Den vielen Helfern und Käufern ein herzliches „DANKESCHÖN“.

Mosten auf dem Lattenberg

Am Samstag, 1. Oktober, wurde auf dem Lattenberg gemostet. Ca. 200 kg Bio-Äpfel wurden in den vergangenen Wochen gesammelt. Sorten wie Honigwabe, Maschansker, Goldparmäne, Fuchsapfel, Fässliapfel und v.a. sahen nicht immer aus wie die Äpfel im Laden, eigneten sich aber für‘s Mosten sehr gut.

Vor allem die sieben Kinder haben sich mit aller Kraft beteiligt, mal an der Obstmühle, mal an der Presse oder am „Rüsttisch“.

In der Pause konnten alle Helfer unter der Eiche einen wunderbaren Imbiss geniessen und den Kindern wurde noch das im Frühling aufgestellte Wildbienenhaus gezeigt und erklärt.

Das Angebot, fertigen Most mit nach Hause zu nehmen, wurde dankbar genützt. Etwa 35 Liter von geschätzten 100 Liter konnten nach Abschluss zum Pasteurisieren gebracht werden, v.a. für den beliebten Glühmost am Herbstmarkt.
 Allen Helfern ein herzliches Danke Schön und wohl bekomm’s!

Flüchtlinge aus Stäfa helfen in Erlenbach


Das Naturnetz Pfannenstil betreut seit einigen Jahren eine ehemals verbuschte Weide in Erlenbach. Vom Waldrand entlang des Tobels aus dringt Adlerfarn in die Weide und droht das Gras zu ersticken. Der Adlerfarn ist eine einheimische Art aber recht invasiv. Fressen Pferde davon, können sie daran sterben, bei Kühen löst der Farn Tumore aus. Aus diesem Grund darf er in Weiden nicht Überhand nehmen.
 
Das Ausreissen ist sehr arbeitsintensiv, aber nur so kann der Farn effizient bekämpft werden. Daher bat das Naturnetz nach einem ersten gelungenen Einsatz in Stäfa, an dem mehrere Flüchtlinge teilnahmen, die Arbeitsgemeinschaft Natur Stäfa um Hilfe und schlug einen Einsatz mit Flüchtlingen vor. Die AGN hat bereits zusammen mit der Betreuergruppe der reformierten Kirche Stäfa mehrere Einsätze mit einer Gruppe Afghanen organisiert und dabei gute Erfahrungen gemacht.
 
In zwei Einsätzen, teils bei strömendem Regen, wurde die grosse Weide von Adlerfarn befreit. Trotz  teils sehr nassen Bedingungen blieb die Stimmung gut, es wurde sogar gesungen bei der Arbeit. Beim zweiten Einsatz war die Gruppe grösser und das Wetter bedeutend besser.
 Für die meisten Asylbewerber ist diese Arbeit eher ungewohnt und Naturschutz ist für sie auch auf Farsi ein Fremdwort. Aber der Willen zum Helfen und zum Lernen ist da. Auch die Verpflegung warf Fragen auf, Bündnerfleisch kannte nur einer der Asylbewerber. Öfters wurde gefragt nach Namen oder Bezeichnungen für Geräte oder Pflanzen. Am Schluss gingen sowohl Asylbewerber als auch Betreuer müde aber zufrieden nach Hause.

Vortrag "Aus dem Leben eines Vogels"
von Nina Zemp, Feld-Ornithologin und Exkursionsleiterin

am
Donnerstag, 23. Juni 2016 im Sonnenwiessaal Stäfa

An  diesem schönen Sommerabend fanden immerhin 20 Personen den Weg in den  Sonnenwiessaal und hörten interessiert dem spannenden Vortrag von Nina  Zemp über das Leben der Vögel zu.
Souverän berichtete die angehende  Umwelt-ingenieurin über die Eigenheiten der Vögel betreffend Verhalten,  Fressen, Paaren und Brüten. Auch die Mauser und der Vogelzug wurden  angeschnitten.
Die vielen guten Fragen im Anschluss an den Vortrag  bewiesen, dass das Publikum konzentriert dabei war.

Bau eines Wildbienenhotels auf dem Lattenberg

am Samstag 30. April 2016


Am Samstag 30. April trafen sich Jantien, Berni, Hans-Peter, Claudia und ich zum gemeinsamen Erstellen des Bienenhotels auf dem Lattenberg.
 
Ich hatte mich auf das Zusammenstellen der einzelnen Bienenhotels eingestellt und war dann recht überrascht, dass die Hauptarbeit darin bestand, das so genannte Bücherregal (sprich Grundgerüst) sturmsicher und auch sonst wetterfest an einem günstigen, sonnigen Ort zu verankern. Dabei durften die Standbeine nicht die Erde berühren, damit sie nicht anfangen würden zu faulen.
 
Dafür hatte der Vorstand schon einige Vorarbeiten geleistet: Claudia und Hans-Peter hatten eine genaue Zeichnung des Grundgerüstes angefertigt und beim Zimmermann in Auftrag gegeben, Berni brachte zentnerschweres Material mit, um eben dieses Regal stabil im Boden zu verankern, Jantien brachte all die kleinen Hölzchen, Bambusröhrchen, Holzkästchen etc. zur Füllung des Bücherregales mit. Plus Sandkisten mit Schneckenhäuschen für bestimmte Bienensorten, einen Znüni für die Schwerarbeitenden und viele weitere nötigen Dinge.
 
Es war erstaunlich, wie fachmännisch dabei vorgegangen wurde und wie oft mit der Wasserwaage geprüft wurde, ob es denn nun gerade sei, bevor die mit Beton beschwerten H-Eisen endgültig in der Erde versenkt wurden.
 
Doch damit nicht genug: Das Dach wurde mit Vlies belegt und mit zähem, übel riechendem Teer bestrichen, damit es wasserdicht wird.
 
Endlich konnten wir das Regal mit den verschiedenen Arten der Wildbienenbehausungen füllen, darunter auch Harthölzer mit Bohrlöchern, mit Stroh verkneteter Lehm, und eben die unterdessen schon weit verbreiteten  Bienenhotels.
 
Wird es alle Unwetter überstehen? Wir werde es sehen...

 
Text: Iris Schirling

Kurs "Gartenvögel"


Im April organisierte die AGN einen Kurzkurs mit dem Thema „Gartenvögel“. An zwei Theorieabenden lernten die 16 Teilnehmer unter kundiger Leitung der Meilemer Ornithologinnen
Iren Schürmann und Nina Zemp die gefiederten Freunde im Siedlungsraum kennen. Die Kursleiterinnen verstanden es auch auf die Lebensräume der Vögel hinzuweisen, nur wenn sich genügend einheimische Pflanzen, Sträucher und Bäume in der näheren Umgebung befinden, gelingt es die Vögel einen Nistplatz zu finden und ihre Jungen aufzuziehen.
 
Während der abschliessenden Exkursion wurde in einem privaten naturnahen Garten nochmals auf dieses Thema hingewiesen, es konnten in dem Garten trotz Regen dann auch einige Vögel beobachtet werden. Gesehen und gehört haben wir folgende Vogelarten: Rabenkrähe, Elster, Amsel, Star, Rotkehlchen, Bachstelze, Gartenbaumläufer, Haussperling, Grün- und Distelfink, Mönchsgrasmücke, Blau- und Kohlmeise, Girlitz, Rauch- und Mehlschwalbe, Ringel- und Türkentaube.

Abgeschlossen wurde die Exkursion auf dem Friedhof mit einer kleinen Vorführung über den Nestbau und die Aufzucht der Jungvögelund wir hörten auf dem Friedhofnoch den "Fitis" (eine kleine Sensation!)

Zum Schluss hat Iren Schürmann noch ein Bilderrätsel vorbereitet und eine Serie Bilder von Vogelnestern  aufgelegt, die Kurssteilnehmer sollten die Bilder einer Vogelart zuordnen, was nicht immer gelang aber dennoch Spass machte.
 
Wir möchten die Kursleiterinnen für ihre sehr kompetente Kursleitung herzlich danken.

Arbeiten mit Flüchtlingen


Im Februar wurde die AGN von einer von der ref. Kirche ins Leben gerufenen Gruppe kontaktiert, mit der Frage, ob sie Flüchtlinge beschäftigen könnte, z.B. beim Bau einer Mauer. Da wir nicht jährlich eine Mauer bauen und auch sonst keine grösseren Aktionen auf dem Programm stehen, musste zuerst mal überlegt werden, wie, was und wo….
 
Auch mussten einige Fragen wie Versicherungen, Transport, geeignete Kleidung - v.a. Schuhe - und Ansprechperson geklärt werden. Ein erster Versuch wurde dann auf einem Privatgrundstück gemacht mit 4 Männern aus Afghanistan. Eine Hecke wurde zurückgestutzt, Brombeeren und Brennnesseln wurden soweit möglich ausgerissen und einige überhängende Äste abgeschnitten. Der Anlass war nicht zuletzt dank dem strahlenden Wetter ein Erfolg, es wurde kräftig angepackt und viel gelacht.
 
Am Aktionstag vom Naturnetz Pfannenstil konnte dann die ganze Stäfner Gruppe – 7 junge Männer alle aus Afghanistan – mitmachen. Alle packten kräftig mit an, besonders Spass machte ihnen das Einschlagen von Pfosten mit der Pfahlramme. Beim gemeinsamen Mittagessen gab es auch Pizza ohne Schinken und Grüntee  anstatt Kaffee. Am Schluss waren alle stolz auf das Resultat der gemeinsamen Aktion.

Die dritte Aktion bot sich dann am ehemaligen Haselhang am Lattenberg an. Schon in der Haselplantage gab es einzelne Gartenprimeli, jetzt nachdem die Hasel gerodet worden sind und der Schatten weggefallen ist, haben sich die Primeli stark ausgebreitet und hindern die eingesäten Gräser und Kräuter, welche die geplante Magerwiese bilden sollen, am Wachsen. So wurden an dem recht steilen Hang die Primeli mit Hilfe von 3 Flüchtlingen ausgestochen und für die Kompostanlage aufgearbeitet.

Der nächste Einsatz mit den Afghanen ist im Obstgarten in der Schöni bereits geplant.

Um eine bessere Struktur in das ganze Projekt einzubringen und auch eine Entschädigung zu vereinbaren, wurde die LA 21 um Hilfe angefragt. Angedacht ist eine Koordinationsstelle zur Vermittlung von Arbeitseinsätzen gegen ein bescheidenes Entgeld.

Sprachlich gibt es auch noch einige Hürden zu überwinden. Aber die Sprachkurse laufen und einzelne Flüchtlinge reden auch ein wenig Englisch.

Aktionstag Naturnetz Pfannenstil 2016

Eine gemeinsame Aktion des Naturnetzes Pfannenstil und der Naturschutzvereine

Samstag, 19. März 2016


Das Naturschutzgebiet Stigelenweiher und das naheliegende
Waldstück wurden mithilfe von Aufwertungsmassnahmen
miteinander vernetzt. Es wurden Bäume und eine
Beerenhecke gepflanzt um Vögel wie den Neuntöter zu fördern.
Für verschiedene Kleinsäuger wie das Hermelin wurden
Ast- und Steinhaufen angelegt.

Lesen Sie hier den Bericht vom 21. März 2016 in der Zürichsee-Zeitung.

Weitere Bilder können Sie auf der Homepage des Naturschutz Pfannenstiel hier anschauen.
 
Aktualisiert: 28.11.17
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Aktualisiert: 28.11.17
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